My Life in Letters #11: Umdenken.

„Eine alte Dame setzt sich in ein Café. Die Kellnerin bringt ihr die Menükarte und fragt nach, was sie denn bestellen möchte.

Die alte Dame fragt:

„Wie teuer ist bei ihnen ein Stück von der Torte“?

Die Kellnerin antwortet „3 Euro“

Die gebrechliche alte Dame holt einige Münzen aus ihrer Tasche und beginnt langsam zu zählen. Dann fragt sie wieder „Und wie teuer ist bei Ihnen ein einfaches Stück Kuchen?“

Die Kellnerin war sichtlich genervt weil sie ja noch viele Tische bedienen musste und antwortete sehr ungeduldig: „2 Euro“.

„Das ist gut, dann nehme ich gerne den einfachen Kuchen.“ , antwortete die alte Dame.

Die Kellnerin brachte ihr genervt den Kuchen und legte gleich die Rechnung hin.

„Immer diese geizigen Leute“, murmelte sie leise vor sich hin.

Die alte Dame aß ganz langsam und genussvoll den Kuchen, stand langsam auf, legte das Geld auf den Tisch und ging.

Als die Kellnerin nun den Tisch abräumen wollte, stellte sie fest, dass die alte zerbrechliche Dame ihr 1 Euro Trinkgeld hingelegt hat.

Sie bekam vor Rührung Tränen in die Augen. Aber es war zu spät, um sich bei der alten Dame zu entschuldigen oder zu bedanken. Sie begriff schmerzhaft und sich schrecklich mies fühlend, dass die alte Dame sich mit einem einfachen Stück Kuchen begnügte, um ihr so viel Trinkgeld zu schenken!“

Über diese kleine aber sehr anregende Geschichte bin ich kürzlich gestoßen und denke momentan viel über solche Dinge nach.

Wir urteilen über andere, ohne die Hintergründe zu kennen. Wir VER-urteilen andere.

Wir lassen uns durch Dinge verletzen, weil wir sie auf eine bestimmte Art und Weise sehen. Wir haben kein Verständnis. Wir vermuten aber wir wissen nicht, warum jemand wirklich in einer bestimmten Art und Weise handelt oder reagiert. Wir deuten Handlungen von Menschen fehl und unterstellen ihnen Böses. Wir fragen diese Menschen aber auch nicht.  Wir schieben die Schuld auf andere und geben vor, nichts ändern zu können.

Wir können tatsächlich niemand anderen ändern. Aber wir können uns selbst ändern.

Wir können die schlechten äußeren Einflüsse dieser Welt nicht verschwinden lassen. Aber wir können dafür sorgen, dass wir ihnen gute Einflüsse und Taten entgegen bringen.

Ich habe in meinem Leben viele Menschen kennen gelernt, die mich schlecht behandeln oder mir keine Chance geben, ohne dass ich ihnen etwas getan habe. Das ist ungerecht. Aber ich kann es nicht ändern. Ich kann nur freundlich bleiben und mit gutem Beispiel voran gehen. So wie die Dame es getan hat. Sie hätte den Euro auch für sich behalten können, weil die Kellnerin so gemein zu ihr war.

Aber sie hat es nicht. Sie hat in diesem Moment ihre Werte über ihre Gefühle gestellt und Gutes getan.

Ich habe aber nicht nur schlechte Menschen kennen gelernt. Ich habe auch viele gute Menschen kennen gelernt, die mir helfen und mich unterstützen, ohne, dass ich dafür eine Gegenleistung erbracht habe.

Wir sehen oftmals nur das Schlechte und müssen unsere Augen mehr für das Gute öffnen.

Niemand hat immer nur Pech. Genau wie niemand immer nur Glück hat.

Oft ist es nur das Verständnis und die Kommunikation, das den Menschen zu einem guten Miteinander fehlt. Man ist beleidigt, weil man eine Situation anders wahrgenommen hat, als sie das Gegenüber gemeint hat. Aber anstatt es demjenigen zu sagen, fressen die meisten ihren Ärger nur in sich hinein. Dabei wäre die Sache wahrscheinlich in zwei Sätzen geklärt.

Die meisten Menschen sind verärgert wenn sie jemanden (z.B. im vorbei gehen) grüßen, derjenige aber nicht zurück grüßt. Vielleicht war der andere aber total in Gedanken und hat es gar nicht mitbekommen? Oder aber er war so überrascht über die Freundlichkeit, die ihm entgegen gebracht wurde, weil ihn sonst nie jemand beachtet, dass er gar nicht so schnell reagieren konnte?

Was du säst, wirst du ernten. Und ein erster Schritt für jeden einzelnen ist es, freundlich und hilfsbereit zu sein, anstatt neidisch und missgünstig.

Es gibt so viel Hass und Neid auf dieser Welt und gerade in der online Anonymität kriegt man das sehr schnell zu spüren. Aber ist es nicht viel besser sich einander zu helfen und zu unterstützen anstatt neidisch zu sein und jemanden dafür zu hassen, was er hat?

Wie kann jemand neidisch auf eine Sophia Thiel sein und sie im Internet beleidigen, weil sie einen fantastischen Körper hat?

So Kommentare wie „ekelhaft“ sind einfach sinnlos,gemein und respektlos. Mein Ding wäre so ein niedriger KFA auch nicht aber ich respektiere die großartige Leistung, die dahinter steckt.

Niemand von uns weiß doch, wie viel Zeit, Disziplin , Schweiß, Arbeit und Tränen Sophia wirklich investiert hat, alle sehen nur den Erfolg…und manche wollen ihr diesen einfach vollkommen unbegründet zu Nichte machen.

Wie kann man neidisch auf jemanden sein und ihn hassen, nur weil er z.B. ein teures Auto hat?

Vielleicht hat er jahrelang dafür geschuftet und sich jeden Cent vom Mund abgespart, um es zu kaufen.

Oder vielleicht hat er es von seiner geliebten Mutter geerbt, die gerade verstorben ist, und will es eigentlich gar nicht fahren, sondern erfüllt ihr damit nur ihren letzten Wunsch?

Wir wissen nicht, was die Leute antreibt. Wir können fragen. Aber wir sollten niemals urteilen, bevor wir nicht ihre ganze Geschichte kennen. Und selbst dann sollten wir nicht urteilen, es steht uns nicht zu.

Wir können sagen „ich hätte anders (re)agiert“ aber wir sollten anfangen, uns in Menschen hinein zu versetzen und zu verstehen und aufhören, schlecht über andere zu reden. Ich habe das auch gemacht. Jahrelang. Und auch sehr viel. Ich glaube ich hatte im Grunde kein anderes Thema. Aber das ist nicht gut. Es bringt nichts. Man macht sich nur unbeliebt. Ich habe eingesehen, dass es ein Fehler war. Und das ist gut. Denn ein Fehler ist nur  eine schlechte Entscheidung, die ich beim nächsten Mal korrigieren kann. Das Leben ist ein ständiger Lernprozess. Ich rede nicht mehr schlecht über andere Menschen.

Man kann die anderen nicht ändern. Man kann nur sich selbst ändern.

Vieles worüber ich nachdenke, stammt auch aus meinem neuen Hörbuch.

Ich höre ja gerade „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Stephen Covey und das, was er da sagt, hat mich zutiefst beeindruckt. Ich bin noch im ersten Drittel aber dieses Buch hat mir schon so sehr geholfen, dass ich es jedem empfehle, der mir über den Weg läuft. Es ist einfach so schlau und aufrichtig und hat mir so viele neue Perspektiven aufgezeigt, dass ich wirklich sagen kann: es hat mich zu einem besseren Menschen gemacht. Ich lese nicht so gern, deshalb habe ich es mir bei Audible als Hörbuch herunter geladen. Mehr zu Audible habe ich hier schon aufgeschrieben.

Dieses Buch ist einfach so voll von Menschlichkeit und Aufrichtigkeit und liefert mir jeden Tag neue wertvolle Erkenntnisse, weshalb ich es, sobald ich damit fertig bin, direkt noch einmal hören werde.

Ich mache momentan einfach viele Veränderungen durch und möchte diese mit euch teilen, um eben einfach auch die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. 🙂

Ich habe mich ja letztens ständig gefragt, was Glück ist. Dieses Buch hat mir die Antwort ein Stück näher gebracht. Es vermittelt unter anderem das Denken großartiger Persönlichkeiten wie Mahatma Ghandi und hilft mir dabei, gewisse Umstände zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann. Umdenken eben.

Und jeder von uns kann dazu beitragen. Entscheidet euch doch schon mal dazu, zu jedem Manschen nett und hilfsbereit zu sein. Aufrichtig nett, nicht, weil es irgendwelche Vorteile verspricht. Und ihr werdet sehen, dass das wieder zurück kommt.

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

 

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Meine Mission ist es Menschen dazu inspirieren ihre Bestimmung zu finden und das Leben ihrer Träume zu kreieren.

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Viel Spaß beim Lesen und Namaste. <3

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