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#15 My Life in Letters: Neverland .

Mein neues Leben – mein neues Tattoo.

Neverland.

Nachdem ich mir im Oktober mein erstes Tattoo habe stechen lassen wollte ich eigentlich keins mehr haben, weil dieses Tattoo für mich alles wichtige verkörpert und ich nur Tattoos mit Bedeutung haben möchte.

Es steht im Grunde für Liebe. Selbstliebe. Stärke. Genaueres habe ich hier geschrieben.

Das Tattoo habe ich mir in einer der schlimmsten Zeiten stechen lassen, die ich jemals durchmachen musste. Es hat mich jeden Tag motiviert und ich bin unendlich glücklich jetzt sagen zu können , dass das der letzte erbitterte Kampf war, den ich ausgetragen habe.

Denn ich habe ein neues Leben. Ein perfektes Leben. Darin gibt es keinen Kampf mehr. Zumindest nicht mit mir selbst. Niemals. Denn wenn sich etwas nicht gut anfühlt, dann mache ich es einfach nicht mehr. Ganz einfach.

Ich halte nicht mehr an Dingen fest, die offensichtlich nicht in mein Leben gehören.

Ich bin nur noch positiv und glücklich und ziehe nur noch genau solche Dinge an. Und auch wenn meine derzeitigen Umstände für den einen oder anderen eine ziemliche Lebenskrise bedeuten würde, blicke ich voller Zuversicht und Freude in die Zukunft. Weil ich weiß, dass ich das schönste Leben der Welt habe und für immer haben werde. Denn sobald es keinen Feind mehr im Inneren mehr gibt, kann uns nichts mehr etwas anhaben.

Und ich lasse mich nicht mehr von Umständen beherrschen, sondern konzentriere mich ausschließlich auf die beste Gestaltung meiner Zukunft. Denn der Mensch, der ich heute bin, bin ich aufgrund meiner gestrigen Entscheidungen. Und der Mensch, der ich morgen bin, bin ich aufgrund meiner heutigen Entscheidungen. Und das ist auch bei dir so.

Und natürlich muss man etwas für seine Ziele tun, „dafür kämpfen“ sagen die meisten. Aber über diesen Punkt bin ich jetzt hinaus, weil es für mich kein Kampf mehr ist. Ich weiß, dass ich alles bekomme, was ich mir wünsche. Manches dauert eben nur ein bisschen länger als ich es mir vorstelle. Aber es kommt. Ganz sicher. Und deshalb bringe ich ganz viel Geduld mit, höre auf das, was mein Gefühl mir sagt und tue kontinuierlich etwas dafür, um all meine Ziele zu erreichen – ganz ohne Kampf.

Und ich glaube fest daran,  mit einer unerschütterlichen Überzeugung, dass ich sie alle erreichen werde.

 „Dreams do come true,
if we only wish hard enough.
You can have anything in life,
if you will sacrifice
everything else for it.“
Peter Pan

Egal, was passiert, ich glaube daran, dass alles zu meinem Besten geschieht. Auch wenn mir die eine oder andere Wendung in meinem Leben vielleicht nicht gefällt – ich kämpfe nicht mehr dagegen an. Ich akzeptiere es. Weil ich weiß, dass es einen Grund hat. Und vor allem schlimme Situationen haben Gründe.

Denn wir wachsen an ihnen und wenn wir uns der Herausforderung stellen, sind wir hinterher stärker als je zuvor.

Das Jahr 2015 war für mich sehr ereignisreich und beinhaltete sehr viele dieser Situationen.

Die schlimmste von allen war, dass ich wirklich 4 Monate emotional durch die größte Hölle gegangen bin, die ich mir jemals habe vorstellen können. Dazu kamen noch diverse andere Probleme, die täglich mehr wurden. Ich stand vor einem Berg von unbeantworteten Fragen und Hindernissen. In vielerlei Hinsicht.

Mein Herz war in eine Milliarden Stücke zerfetzt und ich habe nur gelitten. Jeden einzelnen Tag.

Und ich habe mich immer gefragt was ich bitte verbrochen habe. Warum mir das passiert. Ich hatte doch nichts getan , warum trifft es mich?

Natürlich ist es immer mit etwas Überwindung verbunden öffentliche über so persönliche Dinge zu schreiben aber ich bin mir sicher, dass ich viele Mädchen damit motivieren und ein manche sogar aus dem tiefsten Loch holen kann, indem ich über meine Erfahrungen berichte.

Ich bin mittlerweile so weit, dass mich die ganze Sache emotional in keinster Weise mehr berührt, sodass ich problemlos darüber reden kann. Aber natürlich war es keine schöne Zeit und über negative Dinge denke ich mittlerweile nicht mehr nach.

Das gibt es nicht in meiner Welt. 😉

Ich habe jedem verziehen, ich habe keinen negativen Gefühle mehr und vor allem bin ich daran unheimlich gewachsen, habe endlich all die Antworten auf all meine Fragen gefunden und bin deshalb unendlich dankbar dafür, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Denn sie hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Und ich möchte nichts und niemand mehr anderes sein.

Ich habe am 30.12.2015 quasi auf Reset gedrückt und alles Negative gelöscht. Alles.

All die Vergangenheit, all die blöden Gefühle, all meine Ängste und jeglichen Groll oder Missgunst gegenüber anderen Menschen. Egal , wer wie zu mir war, egal, wer was gemacht hat. Ich begegne jedem Menschen so, als wäre ich nie enttäuscht oder verletzt worden. Neustart. Und das ist der Schlüssel zum Glück.

Und um die ganze Neverland Sache ein bisschen transparenter  zu machen und mit diesem Beitrag auch ein Lichtblick für andere Mädchen zu sein, hole ich etwas weiter aus.

Und vielleicht gelingt es mir dadurch sogar das Leben eines anderen Menschen so grundlegend zu ändern, dass auch er zu sich selbst findet und dieses unbeschreibliche Glück erleben darf. Das ist mein Anspruch an diesen Blogpost. Ich weiß, es hört sich ein bisschen seltsam an. 😀

Naja, um es auf den Punkt zu bringen:

Nach vielen auf und abs bis Sommer , inklusive Trennung nach mehrjähriger Beziehung, Auszug aus der gemeinsamen Wohnung, Stress ohne Ende, Wohnungssuche, Umzug, Unentschlossenheit und einer scheinbar perfekten Lovestory wendete sich das Blatt kurz nach meinem 25. Geburtstag schlagartig.

Die vielversprechende Lovestory wurde zum emotionalen Höllentrip, der mich in Verbindung mit anderen lebensverändernden Ereignissen zu gleicher Zeit , einfach nur noch ausgeknockt hat.

Nichts ging mehr. Kein Essen. Keine Freude. Nichts. Nur Leere.

Liebeskummer in ungeahnter Qualität. Ich konnte kein Tageslicht ertragen, ich konnte es nicht ertragen wenn ich Menschen lachen gehört habe, ich bin wegen solchen alltäglichen Dingen in Tränen ausgebrochen, bei jedem Scheiß, ich konnte nicht mal den Mond anschauen, weil mich alles daran erinnert hat. An ihn. An uns. An das was war, an das was hätte sein können, hätte sein sollen. Alles.

Egal was. Ein Teller in der Küche, ein Oberteil in der Schublade, die Zahnbürste, die noch wochenlang in meinem Bad stand, obwohl sie schon längst hätte im Müll landen sollen. Alles. Er war allgegenwärtig.

Ich habe versucht den Schmerz mit Schlaf zu betäuben. Tagelang. Ich konnte kein Licht sehen und hatte dauerhaft die Rollläden unten. Ich wollte nur schlafen, damit ein neuer Tag beginnt. Denn ich wusste, eines Tages würde es besser werden. Die Zeit wird es richten. Ich muss nur diesen Tag überstehen. Und den nächsten.

Ich habe das Haus nur ein Mal am Tag verlassen um mit den Mäusen Gassi zu gehen. Immer kurz vor Sonnenuntergang, damit ich niemandem begegne. Der Wald tat mir gut, das Laufen hat geholfen. Aber auch da ging es oft nicht mehr und ich fand mich heulend auf dem Boden oder einer Bank wieder.

Mein einziger Lichtblick war der Blog. Ich habe mich dazu gezwungen jeden Tag etwas am Blog zu machen, damit ich nicht völlig abstürze. Ein bisschen Ablenkung inmitten dieser dunklen Stunden.

Ich habe für die Liebe gekämpft. Mit allen Mitteln, bis zur allerletzten Sekunde. Bis ich es geschafft habe zu gehen. Denn ich wusste, dass es dann zwar erst einmal richtig richtig schlimm wird aber danach wird es bergauf gehen. Denn egal was passiert, es geht immer wieder bergauf.

Aber was ist, wenn du unendlich versuchst zu gehen, weil du merkst, dass du wie scheiße behandelt wirst aber immer wieder durch Ausreden davon abgehalten wirst?

Du WILLST es glauben. Und du gibst nach. Warum sollte jemand eine Trennung verhindern, wenn man es ihm doch schon so leicht macht. Einfach nur noch „Ja“ zu sagen.

Wenn man schon darum bettelt endlich von dieser quälenden Last befreit zu werden, weil man doch mitkriegt , wie scheiß egal man dem anderen ist.

„Nein es ist nicht so, es ist nur das und das. Aber wir schaffen das. Bleib bei mir.“

Und du bleibst, weil du daran glauben willst. Dass am Ende des Tunnels noch Licht ist. Dass es die Umstände sind, die es erschweren. Er kann nix dafür, ihm gehts doch schlecht. Dass alles traumhaft wird, sobald alles überstanden ist. So traumhaft, wie es anfangs war – zu schön um wahr zu sein.

 

Und du versuchst alles in deiner Macht stehende, um die Situation zu ändern. Du schreibst dir die Finger wund. Du willst nur verstehen. Du willst verstanden werden. Du willst dein Glück zurück. Du versuchst es mit allen Mitteln.

 

Und ich hatte hier erst eine sehr bewegende Whats App Nachricht eingefügt. Die es genau auf den Punkt getroffen hat. Dieses quälende Gefühl. In all seinen Facetten. Aber es hat sich nicht gut angefühlt und ich möchte keine so negativen depressiven Texte in meinem Blog haben. Schließlich füttern wir hier nur die positiven Gefühle. Und glaub mir, dieser Text hätte bei vielen Betroffenen – oder ehemals leidenden – eine Welle intensiver negativer Gefühle ausgelöst. Ganz schlechte Energie für meinen Blog – nein danke. 😀

Hier gibts nur Liebe – selbst wenn ich über blöde Sachen berichte. Aber es gibt ein Happy End. <3

Und es hat einen Sinn, denn ich habe aus der Situation gelernt.

Was würde ich heute anders machen?

  • Wenn es sich scheiße anfühlt, ist es auch scheiße.
  • Wenn er dich wie scheiße behandelt, bist du ihm egal, egal was er behauptet.
  • Gib dich niemals für jemand anderen auf.
  • Stell niemals die Gefühle deines Partners über deine eigenen.
  • Sieh den Tatsachen ins Auge.
  • Wenn jemand dich nicht so behandelt, wie du es verdienst, lass los und geh. So schnell wie möglich.
  • Lass dir keine Märchen erzählen. Wer will, der kann.
  • Es sind die Taten die zählen, nicht die Worte.
  • Liebe ist niemals ein Kampf.
  • Halte nicht an Dingen fest. Alles, was zu dir gehört, kommt von allein.
  • Zögere nichts heraus, das du sowieso nicht verhindern kannst.
  • Glaube nicht jeden Scheiß.

Das ganze zog sich dann auch nach der Trennung noch weiter und ich habe immer noch an das Happy End geglaubt. Bis ich dann alle möglichen Dinge erfahren habe, die mich endgültig davon überzeugt haben, alles hinter mir zu lassen. Und natürlich waren da auch einige ganz blöde Gefühle im Spiel wie Wut und Hass. „Wie kann man jemandem so etwas antun?“ Ich habe es nicht verstanden. Aber irgendwann, nach insgesamt 4 Monaten Quälerei, habe ich endlich geschafft damit abzuschließen.

Ich habe durch diese Erfahrung viele Dinge für mich erkannt und bemerkt, wie gesegnet ich eigentlich bin. Meine Familie zu haben, so viele tolle Freunde zu haben, Menschen die mich unterstützen und lieben.

Und kurz nachdem ich es endlich geschafft habe loszulassen, habe ich wieder jemanden kennen gelernt. Und auch dieses Mal hat es eingeschlagen wie eine Bombe. Die Verbindung war unbeschreiblich. Alles, was ich mir jemals gewünscht habe. Ich konnte es echt nicht fassen und war an Nikolaus auch echt so überwältigt von all den positiven Dingen und Menschen, die plötzlich in mein Leben kamen, dass ich echt weinen musste vor Dankbarkeit. #sotrue

Wie es der „Zufall“ so will (Achtung: everything happens for a reason) ging es für ihn dann aus beruflichen Gründen ganz weit weg. Auf unbestimmte Zeit. Und ich habe die Welt einfach nicht verstanden.

Warum wieder ich ? Warum kann ich nicht ein Mal Glück haben? Warum kriege ich immer das allerbeste perfekteste vor die Nase gehalten und sobald ich danach greifen will wird es mir wieder weg genommen?

Warum kann ich nicht einfach mal glücklich sein? Ohne Stress? Ohne Kampf?

Doch ich kann. Was dann geschah habe ich hier aufgeschrieben.

Am 26.12.2015.

Naja irgendwann habe ich immer mehr und mehr Dinge entdeckt und immer mehr für mich heraus gefunden. Und bin auch an dieser Situation unglaublich gewachsen.

Weil ich glaube, dass alles seinen Grund hat.

Weil ich glaube, dass Gott mir alles gibt, was ich mir wünsche. Und alles zur richtigen Zeit.

Weil ich glaube, dass wenn ich etwas in diesem Moment nicht haben kann, es nicht der richtige Zeitpunkt ist.

Weil ich glaube, dass wenn mir etwas verwehrt bleibt, das ich mir wünsche, es nicht gut genug für mich war.

Weil ich glaube, dass Gott nur das Allerbeste für mich bereit hält. Und wenn ich etwas nicht bekomme bedeutet es, das noch etwas Besseres auf mich wartet.

Überleg mal, wie oft du schon irgendeinem Vollidioten hinterher geweint hast und heute sagst:

„Gott sei Dank hat der Vogel mich damals abgeschossen, guck ihn dir heute an – peinlich. “

Gott sei Dank. Merkst was? 😉

Ich glaube daran, dass es einen Grund hat, warum Menschen in dein Leben treten.

Sjana Elise Earp hat es hier wundervoll ausgedrückt:

„I like to think people come in to our lives for one of three things:


1. A reason

A lesson, to help, to serve, to support or be supported, to introduce you to someone, or even just to put you in the right place at the right time for something else.

2. A season

They come and then they gradually go. You may not speak to them often, or ever again. And not because you had a fight necessarily or disagreed, but because your lives just pulled you seperate ways. And it was beautiful to know them while it lasted. Often these people will always mean a lot to you, regardless of the distance and the eternal silence; they’ll always hold a place in your heart.


or 3. Forever.

These are family, best friends, soul mates, life long friends etc.“

Manche Menschen sind da, um dich wachsen zu lassen. Auch wenn es schmerzhaft ist aber wir wachsen eben nur durch Schmerz. Und Schmerz geht vorbei – immer. Versprochen.

Ich glaube einfach daran, dass Gott den besten Plan für mich hat und alles, was für mich in der Vergangenheit sehr unangenehm und herausfordernd war hat mich unglaublich stark gemacht. Es hat mir viel Erkenntnis gegeben, auch in meinem jungen Alter. Ich habe erkannt, dass alles richtig war. Und das alles davon, egal wie schlimm, unheimlich wichtig für mich war.

Ich glaube an die Liebe. Ich glaube daran, dass es einen Menschen gibt, der für dich bestimmt ist. Einen einzigen. Auf der ganzen Welt.

Aber du wirst diesen Menschen nur treffen, wenn du los lässt. Wenn du nicht an jemandem fest hältst, der nicht für dich bestimmt sind – zumindest nicht langfristig.

Ein Mensch, der in dein Leben getreten ist um dir eine schöne Zeit zu verschaffen – oder um dich wachsen zu lassen. Dich etwas zu lehren. Und irgendwann ist einfach die Zeit gekommen. Und auch wenn es weh tut, sehr sehr weh, kann man es nicht ändern.

Alles, was zu dir gehört, kommt automatisch zu dir. Du musst es nur lassen. Und dich von allem trennen, was nicht gut für dich ist. Los lassen. Die Dinge auf dich zukommen lassen. Nicht krampfhaft nach einem Partner suchen. Es geht schon von allein. Wenn es so weit ist.

Viele haben Angst allein zu sein und bleiben deshalb in vergifteten Beziehungen. Beziehungen, deren Zeit längst abgelaufen ist. Lass dich niemals von der Angst beschränken. Angst ist eine Illusion. Das einzige, was dir passieren kann, ist das du verletzt wirst. Aber es ist nur Schmerz. Und Schmerz vergeht – immer.

Es gibt eine Sache, die ich garantieren kann: eines Tages wirst du sterben. Aber das ist auch nichts, wovor man Angst haben muss. Im Gegenteil, es ist etwas, was dir Mut machen soll und dich dazu bewegen, dein Leben so zu leben, wie du es dir wünscht und es an jedem einzelnen Tag zu genießen.

Und niemand genießt es in einer schlechten Beziehung zu sein. Wenn es sich schlecht anfühlt ist es auch schlecht und dann gibt es nur drei Möglichkeiten: Love it, change it or leave it.

Mein höchstes Lebensziel ist es jeden Tag maximal glücklich zu sein. Jeden Tag Dinge zu tun, die sich gut anfühlen. An allem Spaß zu haben. Meiner Bestimmung zu folgen.

Deshalb liebe ich dieses Zitat von Steve Jobs so sehr:

Almost everything–all external expectations, all pride, all fear of embarrassment or failure–these things just fall away in the face of death, leaving only what is truly important.
Remembering that you are going to die is the best way I know to avoid the trap of thinking you have something to lose. You are already naked. There is no reason not to follow your heart.

Eines Tages wirst du sterben. Deshalb folge deinem Herzen und geh deinen Weg. Und dein Herz soll voller Liebe sein. Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, ist es nicht gut. Dann ist es Zeit los zu lassen und zu gehen – auch wenn es weh tut. Auch wenn es dir Angst macht.

Denn ich verrate dir jetzt eine Sache.

Es gibt auf der Welt nur Angst und Liebe.

Alle Gefühle lassen sich einem der beiden Gegenspieler zuordnen. Die negativen resultieren aus der Angst, die positiven resultieren aus der Liebe.

„What if I fall?
Oh, but my darling,
what if you fly? „

Du hast jeden Tag die Chance, dich für eines von beiden zu entscheiden. In meinem Leben gibt es keine Angst mehr. Ich vertraue. 100%. Egal was ist. Egal, wie die Umstände sind. Ich vertraue darauf, dass alles zu meinem Besten geschieht. Ich zweifle nichts mehr an. Ich hinterfrage nicht mehr. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind. So wie sie kommen. Und ich gestalte sie proaktiv. Ich weiß ganz genau, was ich will, ich kenne meine Wünsche und Träume bis ins kleinste Detail.

Und ich bin voller Liebe und Vertrauen und der festen Überzeugung, dass mir jeder dieser Wünsche erfüllt wird. Wie zum Beispiel dieser eine perfekte Partner, den ich mir schon immer gewünscht habe

(Oh, surprise surprise. Wie kann man das nur zugeben. Come on, jeder will das! 😀 )

Manchmal dauert es nur einen Tick länger. Manchmal bin ich vielleicht auf der falschen Fährte. Aber alles, was ich mir wünsche, wird passieren. Ich werde alles haben, wovon ich immer geträumt habe. Und das kann jeder. Auch du.

Wenn du anfängst in Liebe zu leben, nur noch zu vertrauen, egal wie „schlecht“ es eigentlich gerade aussieht. Das ist egal. Es wird sich alles zum Guten wenden.

Everything will be okay in the end. If its not okay, its not the end. 

Ich glaube daran, dass alles möglich ist. Ich glaube an Wunder. Ich glaube daran, dass man vertrauen und fest dran glauben muss – und eben kontinuierlich etwas dafür tun. Wenn du Sonnenuntergänge sehen willst, musst du raus gehen. Wenn du jemanden kennen lernen möchtest, musst du eben Dinge tun die das begünstigen. Und wissen was du willst, dran glauben und vertrauen, dass du es bekommst.

Aber: du kannst dir nur Umstände/Menschen im Allgemeinen wünschen.

Z.B. Ich wünsche mir einen Mann, der so und so und so und so und so und so ist (niemals sagen, was du NICHT willst, denn was man nicht will, darüber muss man nicht reden. ).

Du kannst dir aber halt nicht wünschen „Ich will das Klaus-Dieter mich liebt.“ Klappt nicht.

Aber du kannst dir Situationen, Dinge oder Menschen wünschen und du wirst sie bekommen, wenn du daran glaubst. Und Glitzer muss natürlich auch drauf. 😉

„All it takes is faith and trust and a little pixie dust.“

Und deshalb Neverland.

Peter Pan Heimat.

Denn das ist genau das, was dieser Film vermitteln will. Diese Lebenseinstellung. Diesen unerschütterlichen Glauben an das Gute. Komme was wolle. Die Liebe gewinnt – immer.

Das ist die Botschaft aller Disney Filme. Das ist es, was Walt Disney mit seinen Meisterwerken schon den kleinsten der Kleinen ins Unterbewusstsein pflanzt. Und das, was Steve Jobs der Nachwelt hinterlassen hat – abgesehen von genialsten Elektronikprodukten.

Steve Jobs war bis zu seinem Tod der Eigentümer der meisten Aktienanteile von Disney.

Die Liebe ist stärker als die Angst. Angst gibt es nicht mehr in meiner Welt. Ich lasse mich nur noch von meinem Gefühl leiten – follow your heart.

So come with me, where dreams are born and time is never planned.
Just think of happy things and your heart will fly on wings,
forever, in Never Never Land.

Und deshalb lasse ich mir Neverland als Tattoo stechen.

Weil es meine vollste Überzeugung ist.

Und weil dieses Lied über die Lost Boys (von Ruth B) einfach meine Geschichte sein könnte.

„There was a time when I was alone
Nowhere to go and no place to call home
My only friend was the man in the moon
And even sometimes he would go away, too

Then one night, as I closed my eyes,
I saw a shadow flying high
He came to me with the sweetest smile
Told me he wanted to talk for awhile
He said, „Peter Pan—that’s what they call me.
I promise that you’ll never be lonely.“
And ever since that day…

I am a lost boy from Neverland
Usually hanging out with Peter Pan
And when we’re bored we play in the woods
Always on the run from Captain Hook
„Run, run, lost boy,“ they say to me,
„Away from all of reality.“

Neverland is home to lost boys like me
And lost boys like me are free

He sprinkled me in pixie dust and told me to believe
Believe in him and believe in me
Together we will fly away in a cloud of green
To your beautiful destiny
As we soared above the town that never loved me
I realized I finally had a family
Soon enough we reached Neverland
Peacefully my feet hit the sand
And ever since that day…

Peter Pan, Tinker Bell, Wendy Darling,
Even Captain Hook—
You are my perfect story book
Neverland, I love you so,
You are now my home sweet home
Forever a lost boy at last.“

Ich bin kein „Lost Girl“ mehr.

Ich habe erkannt, dass ich eine wundervolle Familie habe. Die viel größer ist als ich dachte. Ich glaube an mich und meine Träume. Ich habe 25 Jahre gekämpft, gezweifelt, hinterfragt und gelitten. Und jetzt bin ich frei. Weil ich mein persönliches Neverland gefunden habe.

„Neverland I love you so, 
You are now my home sweet home.“

Ich hinterfrage nicht mehr warum ich Dinge nicht jetzt sofort haben kann. Sie kommen schon. Ich brauche nur Geduld. Und falls mich jemand fragt, wie die Lage aktuell ist?

Ich habe so gut wie keinen Kontakt mehr zu demjenigen, der mich durch die gemeinsame Zeit zu dieser abschließenden glücksbringenden Erkenntnis geführt hat. Vermutlich wird er auch wieder nach Deutschland kommen.

Aber was sich bis dahin ereignet? Keine Ahnung.

Und trotzdem sitze ich nicht traurig zu Hause oder verschließe mich vor neuen Dingen. Ich lasse einfach los, lasse alles auf mich zukommen und alle Dinge, die passieren, lasse ich geschehen. Und wenn ich jetzt jemand anderen treffe, dann soll es eben so sein.

Ich habe absolut keinen blassen Schimmer, was mich in der Zukunft erwartet. Weder beruflich, noch was mein Privatleben angeht. Ich kenne das Ziel und ich werde jedes einzelne erreichen. So viel steht fest.

Nur der Weg ist noch völlig unklar. Aber das ist nicht schlimm. Ich freue mich drauf, genieße einfach jeden einzelnen Tag und sehe alles als Geschenk an. Denn alles, was ich wissen muss ist, dass ich selbst meine Zukunft gestalte. Mit meinen Wünschen, Gedanken und Träumen. Und dass es perfekt sein wird. Denn das wird es. In Neverland. <3

„To live would be an awfully big adventure.“ Peter Pan

#4000Wörterspäter #HappyEnd

 

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Hi, ich heiße Dajana und habe meinen sicheren Job als Polizistin in Frankfurt aufgegeben, um meine Träume zu leben. Nachdem ich ein bisschen um die Welt gereist bin lebe ich mittlerweile auf Bali, wo ich täglich blogge, Yoga mache und surfe. :)

Meine Mission ist es Menschen dazu inspirieren ihre Bestimmung zu finden und das Leben ihrer Träume zu kreieren.

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Viel Spaß beim Lesen und Namaste. <3

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