Mein Fullbody HIT Workout BALI

Hello Bali, Hello New Start ! #MLIL 21

My life in letters in a very short version: got to Bali, sorted my life out, big decisions and not too many adventures – new beginnings await. Aber auf deutsch. 😀

Hallo ihr Lieben,

long time, no speak – ich bin seit einem Monat auf Bali und habe hier bislang nicht von mir hören lassen, mir einfach mal eine richtige Auszeit genommen, denn nach all dem Rumgereise in den letzten zwei Jahren hatte ich irgendwie so langsam ziemlich die Schnauze voll.

Hello Bali – hello Home!

Reisen ist toll, keine Frage. Aber wenn dein Leben sich irgendwann nur noch wie ein Drift-Tauchgang anfühlt, bei dem du von der Strömung gepusht einfach nur unkontrolliert über das (zugegeben wunderschöne) Riff schießt und die „Downcurrent“ (keine Ahnung wie das heißt, Unterströmung oder so) dich einfach nur nach unten in die Tiefe zieht und du weder anhalten kannst wenn du was besonders Tolles siehst, noch entspannen weil du wieder nach oben paddeln musst, dann kann das auf Dauer schon ein bisschen anstrengend werden und genau das hat mir mein Körper in den letzten 12 Monaten deutlich zu verstehen gegeben.

Auf den Philippinen nahm das Drama seinen Lauf – aber ich habe natürlich nicht drauf gehört und fleißig 24/7 weiter gearbeitet, bis es mich nach Weihnachten einfach mal so richtig umgehauen hat. Da aber eher mental mit meiner hier veröffentlichten Sinnkrise in der sich mir einfach nur eine Frage stellte:

Wofür mache ich den Scheiß eigentlich ?!

Vom fancy Luxusleben ging es dann direkt ins nächste extrem: low cost Backpackerlife. Monatelang teilte ich meine Zimmer mit anderen Menschen aller Art und Herkunft und … Hygienestandards.

8 Bett Zimmer waren keine Seltenheit. Aber Hey, gibt schlimmeres ! 😉

Ich ernährte mich von 7/11 Mist und Streetfood, duschte mit Schläuchen, freute mich über Toiletten mit richtiger Spülung und verbrachte zugegeben auch die eine oder andere Nacht am Strand.

Das alles semi arbeits-motiviert, ansonsten aber im Wechsel von totaler Euphorie und (dank konstanten Heimsuchungen von Krankheiten) eher „mit der Gesamtsituation unzufrieden“.

JA, ich bin im Paradies etc. aber dass das Gras hier auch nicht grüner ist, wenn du nicht glücklich bist, hatte ich ja bereits letztes Jahr in El Nido bahnbrechend feststellen dürfen. Und zugegeben, so sehr ich mich angestrengt habe, als ich nach diversen anderen Krankheiten Anfang Juni mit Denguefieber maximal geschwächt in Thailand im Krankenhaus landete , ganz allein in einem dunklen Raum mit nichts als einer Nadel in meinem Arm, nicht fähig zu essen oder zu trinken, keine tröstende Mama oder Hundis in der Nähe, da fiel es mir definitiv schwer, mich mental auf dem Happinessdampfer zu halten.

Und ja, solche Momente haben wir alle. Es redet nur keiner drüber. Weil in unserer virtuellen Social Media Welt natürlich immer alles perfekt und bunt ist. Aber egal, wie viele Filter du auch über die Realität legst, es wird immer wieder zu Situationen kommen in denen wir uns schlicht und ergreifend scheiße fühlen.

Sei es, weil wir unsere Gesundheit (zeitweise) verloren haben oder einen gewissen Menschen vermissen. Oder was auch immer passiert ist. Und das ist auch völlig in Ordnung, denn das nennt sich Leben. Wir sind hier um zu wachsen, um aus solchen Situationen gestärkt hervor zu gehen, denn was uns nicht umbringt, macht uns stärker. Aber glaub mir, ich weiß am besten, dass das das Letzte ist, was man in solchen Momenten hören möchte.

Manchmal möchte man sich einfach nur vergraben und weinen. Weil alles kacke ist. Und das ist auch okay. Aber eben nicht für den Rest deines Lebens. 😛

Denn jede negative Situation ist gleichzeitig auch eine Chance, eine Chance etwas Positives daraus zu gewinnen. Und für mich hat sich das bislang immer bewahrheitet, die schlimmsten Situationen waren die, aus denen ich im Nachhinein am meisten mitgenommen habe.

Und irgendwann ist es dann einfach an der Zeit zu entscheiden, was man aus seinem Leben machen möchte. Wie man es gestalten möchte – aus der Krise heraus. Ob man aufgibt, weil das Leben einem schon wieder ganz geschmeidig den Mittelfinger gezeigt hat oder ob man aufsteht und einfach mal den Mittelfinger zurück gibt. Oder sogar stärker ist als das und sich bedankt. Für die Möglichkeit zu wachsen, zu erkennen, an sich selbst zu arbeiten und gestärkt aus allem hervor zu gehen.

Ich habe für mich beschlossen letzteres zu tun und zugegeben, mein Leben war in den letzten 6 Monaten ziemlich turbulent und ist hier und da auch ein bisschen aus den Fugen geraten. Weil es eben nicht einfach ist allein als Frau die Welt zu bereisen, auch wenn es auf Instagram supercool aussieht. Denn man ist mit jedem Mist, der passiert (und das in Asien am laufenden Band) auf sich allein gestellt.

Aber wir alle haben jeden Tag die Wahl unser Leben zu ändern. Und dafür müssen wir uns selbst ändern. Meistens fällt es uns nicht so leicht das zu tun, den ersten Schritt zu gehen. Aber das ist nur der Fall, weil wir uns nicht danach fühlen. Weil wir GLAUBEN, dass es schwer wäre. Und anstrengend und unerreichbar. Nur weil es anders ist.

Und das ist auch schon alles. Es ist ANDERS, nicht schwer. Es ist lediglich eine andere Abfolge von Gewohnheiten, die wiederum nichts anderes sind als kontinuierlich gefällte Entscheidungen. Entscheidungen, die wir aufgrund eines Gefühls getroffen haben.

Das kann entweder ein positives / motivierendes sein oder eben ein negatives / demotivierendes.

Und dem Gefühl zugrunde liegt nichts als ein Gedanke. Der Gedanke, es zu schaffen oder eben nicht. Deshalb liegst du immer richtig, egal ob du denkst , dass du es schaffst oder nicht. (geklaut von Henry Ford)

Und das geht JEDEM so. Egal, wie erfolgreich er heute ist. Jeder fängt klein an, mit dem einen Gedanken…gefolgt von unzähligen gescheiterten Versuchen.

Ich war kürzlich selbst in der demotivierten Negativschleife und ich bin dankbar dafür. Denn jetzt kann ich besser nachvollziehen, wie sich andere Menschen in solchen Situationen fühlen und ihnen besser dabei helfen, den ersten entscheidenden Schritt zu gehen.

Und ich könnte hier im Blog genauso gut behaupten dass bei mir immer alles perfekt wäre, dass mir alles auf anhieb gelingt, nur weil ich daran glaube. Aber ich habe von Anfang zwei Dinge versprochen:

  1. Ich werde es bis nach ganz oben schaffen, komme was wolle.
  2. Ich werde euch auf der kompletten Reise mitnehmen und immer ehrlich sein, komme was wolle.

Und seien wir mal ehrlich – fake kann jeder, oder ?

Einfach ein bisschen Filter, einfach ein bisschen Motivation obwohl du selbst nicht motiviert bist.

Ehrlich zu sein hingegen ist nicht einfach. Es erfordert Mut. Den Mut zu sagen: „Ich habe nicht mehr geschrieben weil ich unmotiviert war und es sich einfach falsch angefühlt hat Ratschläge zu erteilen, an die ich mich in dem Moment selbst nicht halte.“

Weil es im Prinzip das Gleiche ist zu sagen wie: I messed up. Ich hab es einfach verkackt. Big Time.

Denn das macht niemand von uns gern. Einfach mal zugeben, dass wir gescheitert sind. Das tun wir immer erst hinterher, wenn wir dann super erfolgreich sind. „Ja es war schon „challenging“ hier und da.“

Aber in dem Moment zu sagen: „Ich hatte einfach keine Kraft, ich war nicht stark genug um durchzuhalten.“ …zeigt eigentlich erst deine Stärke.

Denn es ist nicht stark so zu tun als sei man es. Aber wir tun das so oft weil wir Angst davor haben als Verlierer wahrgenommen zu werden. Weil uns die Meinung anderer so unendlich wichtig ist, dass allein der Gedanke daran es schafft uns ein schlechtes Gefühl über uns selbst zu geben.

Und siehst du…wieder du selbst. Du denkst darüber nach was andere denken könnten und erschaffst dir damit selbst ein schlechtes Gefühl. Ziemlich sinnlos oder ? 😀

Btw… es gibt da so ein Buch namens „The subtle art of not giving a fuck.“

und auch auf deutsch „Die subtile Art des drauf Scheißens.“

Könnte ggf. interessant sein falls dich dieses Phänomen in der Vergangenheit geplagt hat.

Joar. Ich hab also offiziell karrieretechnisch ein bisschen verkackt die letzten Monate (Scheitern ist aber erst wenn du endgültig aufgibst 😀 ) – bin aber wieder back on track und habe deshalb unter anderem beschlossen meine Reisen für eine Weile etwas ruhen zu lassen und mich wieder mehr um mein Network Marketing Business, das Schreiben und Beziehungen zu mir wichtigen Menschen zu kümmern. 🙂

Die restliche Zeit in Bali (noch 1 Monat) möchte ich dazu nutzen mein Buch zu Ende zu schreiben..vll. auch auf deutsch. Ich weiß noch nicht so recht. Es flowt einfach ein bisschen besser…and isn’t life all about the flow ? 😛

Danach gehts nach Malaysia, bisschen tauchen und evtl dort , in Bali oder in Australien für eine Zeit lang niederlassen. Mal sehen.

Und eigentlich wollte ich in diesem Post nur kurz schreiben, dass ich den nächsten Monat hier wahrscheinlich nicht so aktiv sein werde – wegen Buch schreiben und so. Aber irgendwie hat mich das Schreibfieber wieder gepackt…wie auch immer. haha.

Sending you LOVE from Bali. <3

 

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Hi, ich heiße Dajana und habe meinen sicheren Job als Polizistin in Frankfurt aufgegeben, um meine Träume zu leben. Nachdem ich ein bisschen um die Welt gereist bin lebe ich mittlerweile auf Bali, wo ich mein Onlinebusiness aufbaue, Yoga mache und surfe. :)

Meine Mission ist es Menschen dazu inspirieren ihre Bestimmung zu finden und das Leben ihrer Träume zu kreieren.

Tägliche Einblicke aus meinem Leben bekommst du auf Instagram.

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Viel Spaß beim Lesen und Namaste. <3

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