dajana Sain motivation

Motivation: Just do it. You can be perfect later.

…persönliche Erkenntnisse und Erfahrungen zum Thema GEFÜHLE  und meine unschlagbaren Hacks für mehr wirklich zielführende Motivation.

 

Hallo ihr Lieben,

ich sitze gerade im Flugzeug auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Lombok (Indonesia) , genieße einen wundervollen Sonnenuntergang über den Wolken und gerade mal die letzte Zeit ein wenig Revue passieren lassen.

Nach fast 7 Monaten Rastlosigkeit und Unentschlossenheit und dem Reisen durch Thailand und Malaysia bin ich kurz vor meinem Geburtstag auf Bali gelandet und habe mich dieser schönen, wilden aber auch super anstrengenden und verwirrenden Zeit dazu entschlossen Entscheidungen zu treffen, Verpflichtungen einzugehen und Verantwortung zu übernehmen.

„With great responsibilities comes great success.“ Mark Manson

Ich werde Verantwortung übernehmen. Für mein Leben in allen Bereichen und vor allem für meinen Erfolg im Network Marketing. Denn es ist nie deine Upline oder deine Downline. Es bist immer nur Du.

Da ich mittlerweile extrem viele Leser habe, die genau in diesem Bereich tätig sind, und für meinen sehr ehrlichen Beitrag zum Thema Network Marketing im vorletzten Post extrem viel positives Feedback bekommen habe, ebenso wie für meine „Bekenntnisse einer Alleinreisenden“, möchte ich meinen Weg in Zukunft etwas intensiver mit euch Teilen, mit allen Höhen und Tiefen und somit ehrlich wiedergeben, was es WIRKLICH bedeutet im Network Marketing (oder in jedem anderen Business) erfolgreich zu werden – insbesondere allein von Null in Asien.

Natürlich werden dabei auch einige Tipps abfallen, denn ich war so gesegnet, dass ich vom ersten Tag an bei Jeunesse mit den absoluten Vollprofis der Branche zusammen arbeiten und von ihnen lernen durfte. Dieses Wissen möchte ich in den nächsten Wochen und Monaten im Blog konstant weiter geben. Vielleicht wird es sogar einen festen Termin geben, einen Tag wo es nur um Network Marketing Content geht … vielleicht Montags. Motivation Monday. Wäre doch eine gute Gelegenheit für Commitment !

Nachdem mein erster Anlauf im Network Marketing zwar in der Startphase extrem gut aussah aber dann gehörig nach hinten los gegangen ist und mir das Dauerreisen aufgrund stäääääändiger (täglicher) Probleme (momentan ist mein Handy kaputt – YAY!) echt auf die Nerven gegangen ist, habe ich mich dazu entschieden auf Bali sesshaft zu werden und dort komplett von vorn zu starten.

Das Witzige ist: ich starte ja nicht mal „komplett neu“. Denn so wie ich eigentlich hätte arbeiten sollen, habe ich es nie gemacht. Ich habe meine Zeit statt dessen damit verschwendet nach allerlei Abkürzungen zu suchen, gegen Wände zu rennen und klar – mit definitiv den Arsch abzuarbeiten – aber nur mit einem Teil der Tätigkeiten, die ich eigentlich hätte machen sollen.

Weil ich keine Lust auf die Dinge hatte, die es eben erfordert. Ich fühlte mich nicht danach. Ich hatte keine Motivation.

Die Wahrheit ist aber: wenn du immer nur den angenehmen Part machst wirst du niemals erfolgreich.

Während ich im vergangenen Jahr noch 100% den Einhorn und Feenstaub Trip a la The Secret gefahren bin (=wünsch dir was und dann passiert das einfach) , verstehe ich heute, dass leider nicht alles immer pink mit Glitzer ist und einfach vom Himmel geflogen kommt, weil man es sich wünscht.

JA, es kommen die richtigen Menschen und Situationen in dein Leben, wenn du dich darauf fokussierst und eine klare Vorstellung von dem hast, was du willst, aber egal was passiert, du wirst immer nur CHANCEN bekommen dein Leben in die entsprechende Richtung zu ändern, TUN musst du es selbst.

So wurde bei mir aus Law of Attraction (welches meiner Meinung nach definitiv funktioniert) dann mit der Zeit Law of Massive Action. Denn alles ist am Ende Energie und je nachdem wie viel Energie du investierst, desto mehr wirst du am Ende erhalten.

Das Ganze kommt natürlich mit einem bittersüßen Beigeschmack, den Rhonda Byrne in ihrem Bestseller gelinde verschweigt, aber nach der einen oder anderen Vorahnung dank „some life experience“ hat mir letztendlich Blogger und Autor Mark Manson mit seinem brillanten Bestseller „The subtle art of not giving a fuck“ final die Augen geöffnet, was diese ganze Erfolgsgeschichte angeht.

Wenn du im Leben in einer Sache erfolgreich sein willst, musst du den Schmerz in Kauf nehmen, den sie mit sich bringt. Und egal was es ist, es wird immer eine Schattenseite geben, etwas, dass du daran nicht magst aber tun oder akzeptieren musst, um an dein Ziel zu kommen. Deshalb musst du dich am Ende nicht fragen „was liebe ich am meisten?“ sondern „welche Art von Schmerz bin ich am ehesten bereit zu tragen?“

Punkt. Ende. Aus.

NIEMAND hat es je einfach. Klar, manche haben den einen oder anderen Vorteil aber große Erfolg sind der Ertrag harter Arbeit und unendlichen Fehlversuchen.

Und genau DAS ist es doch, was uns am Ende dazu motiviert auch in schwierigen Zeiten weiter zu machen. Wir denken immer, dass es die erfolgreichen Menschen super einfach hatten. Weil die doch schöner, schlauer, größer, schlanker oder sonst was sind.

Aber eigentlich sind sie nur eins: diszipliniert und entschlossen. Sie arbeiten beständig auf ihr Ziel hin und verlieren es nicht aus den Augen, egal was passiert. Und sie nehmen den Schmerz in Kauf, machen die Tätigkeiten, die es eben erfordert. Immer und immer wieder. Egal, wie sie sich fühlen. Egal, wie müde sie sind. Egal, ob sie gerade Lust haben oder nicht.

Bei mir war es bislang so, dass ich in all meinen Projekten immer nur das Schöne „the Fun Part“ daran mochte und dementsprechend auch gemacht habe. Der kreative Part, etwas Neues erfinden, konzipieren, erschaffen.

Klar,  ich habe in meinem Motivationsrush anfangs auch die Drecksarbeit gemacht aber sobald der Spaß nicht mehr ganz so hoch war, wurde mir das dann zu unangenehm und ich habe mich lieber etwas anderem zugewendet. Funktioniert halt nicht für mich. „Ist nichts mein Ding.“ Und ist auch gar nicht so schlimm. Denn ich mach mir schließlich die Welt, so wie sie mir gefällt.

Das Problem ist: die Welt macht das ganz genauso und hat ihre ganz eigenen Regeln und eine Sache, die mit (und nur mit) der Drecksarbeit kommt ist das Geld.

Aber ich möchte diesen Teil der Arbeit eigentlich nicht so nennen, weil damit nämlich genau das in meinem und deinem Gehirn passiert, was es doch auszutricksen gilt:

Es wird schlimmer, als es eigentlich ist .

Wir scheuen uns so sehr davor es wirklich anzupacken, dass der Gedanke der Ablehnung mächtiger ist und sich am Ende schlimmer anfühlt als der unangenehme Part selbst.

One day! …Prokrastination.

Ich kenne es nur zu gut, Rechnungen bezahlen, irgendwelche Formulare ausfüllen, whatever „Eulen-Büroarbeit“ oder schlichtweg langweilige repetitive (=sich wiederholende , #EloquenzonPoint haha) Dinge wie irgendwelche Affiliate Links heraus suchen, irgendwelche sinnlosen Diskussionen langweilige Mails beantworten oder mein absoluter Favorit Steuererklärung (thank god I’m living in Asia !) grauen mich mehr als 10 Bullsharks um  mich herum im offenen Meer (okay, sagen wir 5 BUllsharks 😀 ).

Ich schiebe solche Sachen dann eeeeeeeeewig vor mir her, bekomme gefühlt einen Nervenzusammenbruch allein von der Vorstellung und warte bis zum allerletzten Moment um dann festzustellen: war doch gar nicht so schlimm ! 😀

„Hätte ich es einfach mal früher gemacht.“

Das Ding ist, die wirklich guten Sachen kommen nur zu uns, wenn wir bereit sind auch die unangenehmen Dinge in Kauf zu nehmen um an unser Ziel zu gelangen.

Wenn du einen Wahnsinnskörper haben willst, wirst du nicht drum herum kommen Muskeln aufzubauen und das tut nun mal weh.

Wenn du erfolgreicher Blogger sein willst, wirst du nicht drum herum kommen dich mit Webdesign auseinander zu setzen und auch hin zu setzen und zu schreiben wenn du mal keine Lust hast.

Wenn du erfolgreich im Network Marketing sein willst, wirst du nicht drum herum kommen zu lernen, wie man mit Menschen umgeht und mit (und vor) Fremden spricht.

Wenn du surfen lernen willst, wirst du nicht drum herum kommen unendlich oft vom Brett gespült zu werden bevor du das erste mal stehen kannst.

Wenn du wirklich gut surfen willst, wirst du nicht drum herum kommen jahrelang täglich zu üben. Stundenlang.

Und du musst es vor allem auch dann machen, wenn du überhaupt keine Lust drauf hast – diese Hürde gilt es zu überwinden.

Mein Problem war schlichtweg über Monate hinweg Motivation zu finden. Vor allem auch weil ich keinen Fokus hatte. Ich kam mir so bescheuert vor zu schreiben und gute Ratschläge zu erteilen, wenn ich mich selbst nicht daran halten konnte.

Ich war verzweifelt auf der Suche nach einem Trick, einer Technik, die es mir ermöglicht motiviert zu bleiben und auch in Zeiten, wo ich wirklich mal keine Lust, habe mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und beständig weiter zu arbeiten.

Ich habe mir unendlich oft meine Ziele aufgeschrieben, visualisiert, alles exakt geplant, mein Warum auseinander genommen, analysiert und tonnenweise Affirmationen vor mich hin geplappert. Gebracht hat das Ganze im Bezug auf Motivation allerdings herzlich wenig.

In der Theorie hatte ich natürlich voll den Durchblick aber in der Praxis sah es dann etwas anders aus. Es hat einfach nicht gezündet. Warum auch? Ist doch eh alles sinnlos. Ich war vom Weg abgekommen.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du weißt genau, was du tun musst um dorthin zu gelangen, wo du hin willst. Aber du kriegst einfach nicht die Kurve. Du kannst dich einfach nicht überwinden es dann auch wirklich zu tun.

Egal, was es ist. Du weißt, dass du eine bestimmte Sache wirklich nicht essen solltest, weil es dich deinem Ziel vom Traumkörper entfernt. Aber es ist dir irgendwo egal in dem Moment. Weil du vielleicht auch einfach gerade nicht das Licht am Ende des Tunnels siehst. Du tust und machst aber eben nicht mit 100%.

Hätte, wäre , wenn.

Vielleicht weil du eine kurze Zeit lang 100% gegeben hast und es sich nicht direkt ausgezahlt hat. Du hast versucht den Marathon im Sprint zu bewältigen und warst dann logischerweise schnell am Ende deiner Kräfte.

Oder du hast nicht 100% gegeben, weil du eigentlich Angst hast es am Ende nicht zu schaffen und dann die Bestätigung zu haben, dass du gescheitert bist. Dann ist es auf einmal real. Wenn du es nie zu 100% versucht hast bleibt immer noch der Gedanke „wenn ich mal wirklich vernünftig Gas gegeben und alles dafür getan hätte, hätte ich es geschafft.“ Eines Tages schaffe ich es. Wenn ich mehr Zeit habe. Mehr Geld. Weniger Verpflichtungen. Jemanden, der den Weg mit mir geht. One day.

Klar. Es ist befriedigender zu akzeptieren, dass man selbst an etwas Schuld ist, weil man einfach nicht genug investiert hat. Es ist hingegen zerstörend, wenn man arbeitet und arbeitet und macht und tut und Zeit und Schweiß und Blut und Tränen investiert aber gefühlt keinen Zentimeter weiter kommt. Und am Ende dann wirklich weiß, dass man es eben nicht geschafft hat. Dann fühlt man sich nämlich wirklich wie ein Versager.

Es ist einfacher weg zu rennen, als sich der Herausforderung zu stellen. Immer und immer wieder. Und sich mit dem Gedanken zu beruhigen: ich könnte ja, wenn ich wirklich wollte.

Gefühle…

Denn  dann ist da natürlich auch noch die eine Sache, die uns absolut vernichten kann, wenn wir nicht wissen damit umzugehen: Gefühle.

Wenn sich etwas unangenehm anfühlt wollen wir es nicht machen. Ist ja logisch. Und schließlich die Definition von unangenehm.

Doch das paradoxe daran ist, dass Dinge, die sich kurzfristig gut anfühlen und uns ein Hoch nach dem anderen bescheren (wie Party, Alkohol, Drogen, ungesundes Essen, tagsüber schlafen etc.) uns auf lange Sicht nur schaden, wenn wir uns primär darauf fokussieren. Klar macht es Spaß. In dem Moment. Aber was übrig bleibt ist ein bitterer Nachgeschmack.

Die Dinge, die sich im Prozess jedoch nicht so gut anfühlen, wie z.B. für etwas immer und immer wieder hart zu trainieren, seine Skills zu perfektionieren, auf ungesundes Essen zu verzichten, führen am Ende zum großen Erfolg. Zu dem, was uns nachhaltig und langfristig an unser Ziel bringt, Ergebnisse erzeugt und vor allem: glücklich macht.

Ich habe mich in den letzten fast 2 Jahren ziemlich intensiv mit dem Thema Motivation beschäftigt und habe durch eigene Erfahrungen, Selbstreflexion und natürlich auch durch Recherche und schlaue Bücher, Videos, etc., interessante Dinge heraus gefunden.

Es gibt genau zwei Dinge, die uns Menschen in erster Instanz zu etwas motivieren. Ich nenne es das „Warum“. Dein Warum ist der Grund, warum du dich dazu entscheidest etwas zu starten, etwas zu verändern.

  1. Schmerz – negative Motivation
  2. Aussicht auf Gewinn – positive Motivation

1. Schmerz: Wenn deine Situation sich scheiße genug fühlt, wenn du genügend unter etwas leidest, DANN fängst du an wirklich etwas zu verändern.

2. Spaß: Wenn das, was du am Ende des Tages erreichen wirst, dein Ziel, so lohnenswert ist, dass du davon überzeugt bist, dass es dich glücklich machen wird bist du positiv motiviert und fängst an etwas zu verändern.

Das Ding ist, wir kommen ganz ganz schnell in das anfängliche Motivationshoch, insbesondere wenn es lediglich auf der Vorstellung der positiven Veränderung basiert, verlieren die Motivation aber mindestens genauso schnell wieder, wenn wir merken, dass es schwierig wird. Vor allem wenn wir am eigenen Leib spüren WIE schwierig es eigentlich ist. Was es wirklich erfordert. Denn nichts, was es sich lohnt zu haben kommt einfach. Du musst hart dafür arbeiten.

Das Interessante  an der ganzen Sache ist, WÄHREND wir auf etwas hinarbeiten kommen diese zwei Motivationsfaktoren (Schmerz und Spaß) auch wieder ins Spiel – jedoch in umgekehrter Reihenfolge.

Du fühlst den Schmerz nun wenn du auf dem Weg bist, trainieren musst, eine Sache wieder und wieder machen und über deine Grenzen hinweg gehen musst.

Und der Spaß liegt in dem Moment nicht in dem „Gesamtbild“, der Zielvorstellung. Es sind immer noch die oben genannten kurzfristigen Dinge. Die, die eben Spaß machen und uns kurzfristig Ablenkung und ein kurzes Hoch verschaffen – uns aber absolut nicht zu unserem Ziel führen. Sich nicht an den Ernährungsplan halten, weil die Schokolade gerade so gut schmeckt. Ja, tut sie.

Sich nicht bei einem Kaffee mit einem (potenziellen) Geschäftspartner hinsetzen und das Meeting machen weil Drinks in der Bar mit Freunden gerade mehr Spaß machen (Notiz am Rande: im Network Marketing kannst du das Meetings auch bei Drinks in der Bar machen ! haha)

Das Workout abbrechen, weil es gerade weh tut. Nicht 100% geben weil es weh tut.

Denn der Schmerz, den du im Moment fühlst ist dann oft stärker als der Schmerz, der dich am Anfang dazu bewegt hat etwas zu verändern. Und auch stärker als das, was du langfristig erreichen willst. Was aber so weit weg erscheint. Unerreichbar.

Du weißt sicher, was ich meine. Ich würde während ich das hier schreibe übrigens liebend gern ein Schläfchen machen. Aber ich weiß, dass es mich nicht zu meinem Ziel führen wird.

Win the feeling.

Das kurzfristige Hoch, das Schläfchen, die Schokolade gewinnt ganz oft gegen das langfristige Ziel. Denn es ist leicht erreichbar. Nicht erst in ein paar Wochen, Monaten oder Jahren. Deshalb ist es so verlockend. Es ist sofort verfügbar. Und es fühlt sich gut an…und das ist das Problem.

Der Trick ist es nun das Ganze zu erkennen und das Gefühl zu ändern und auch wenn ich darin wieder Theoriemeisterin war, habe ich es oft nicht geschafft entgegen dem Unangenehmen weiter zu machen oder mich einfach nur aufzuraffen etwas anzupacken und wirklich durch zu ziehen , egal wie viele Bücher ich gelesen habe.

Ich habe so oft gegen negative Gefühle angekämpft und finde mich ab und an auch wieder in der Situation. Momente, wo ich mich einfach nicht motivieren kann.

Z.B. fühle ich mich manchmal schlecht wenn alle meine Freunde um mich herum total glücklich verliebt, verlobt, verheiratet oder frische Eltern sind und ich immer noch mein Singledasein friste und dieses absolut wundervolle Leben auf Reisen mit niemandem teilen kann. Klar, bin ich dann manchmal ein bisschen traurig. Ist nun mal so. Wegen solchen Dingen fühlen wir uns halt manchmal scheiße. Und das ist ganz normal. Redet aber halt mal wieder keiner drüber…wie immer. Weil es wichtiger ist gut dazustehen anstatt offen und ehrlich zu sein.

Deshalb rennen wir täglich mit einer Maske rum und schenken Menschen ein falsches Lächeln. Sagen „ja alles super“, obwohl es doch eigentlich ganz anders aussieht. Weil…

„Was sollen denn die Leute von einem denken?“

Die Wahrheit ist, „die Leute“ sagen vielleicht „oh guck mal, voll needy und so, also ICH brauche schon mal niemanden in meinem Leben“. Lästern. Tratschen. Freuen sich darüber, wenn es jemandem anderen schlecht geht um sich selbst besser zu fühlen.

Aber im tiefen Inneren denken sie nichts als „Scheiße ey, sie hat vollkommen recht. Mir geht es ja manchmal eigentlich ganz genauso.

Denn eigentlich wollen wir alle nur Liebe, Sicherheit, Anerkennung und Geborgenheit. DAS ist normal. Keiner von uns ist immer stark. Es wird uns nur vorgegaukelt und genau deshalb haben wir alle diese utopische Vorstellung von „die großen Motivationsredner haben es geschafft, die sind überm Berg, die haben NIE mal einen negativen Gedanken oder Gefühl, bei denen ist immer alles perfekt. Was läuft nur schief bei mir?“

Die Wahrheit ist, die haben das ganz genauso. Wir sind alle nur Menschen. Wir gehen alle aufs Klo, wollen gekuschelt werden, freuen uns über selbst gebackenen Kuchen zum Geburtstag und wollen eigentlich doch einfach nur Kind sein – wir selbst sein. So akzeptiert werden wie wir sind. Kind sein, wo es okay ist auch mal schwach zu sein, auch mal zu weinen. Manchmal jemanden zu brauchen der einen in den Arm nimmt. Und das haben wir alle. Egal wer wir sind. Ob einsamer Inselbewohner oder Superstar. Wir alle werden hin und wieder mit Situationen konfrontiert, die uns so gar nicht schmecken. Negative Gefühle.

Das Ding ist, die erfolgreichen Menschen haben halt einfach gelernt damit umzugehen. Weiter zu machen auch wenn sie sich nicht danach fühlen. Sich zu motivieren genau das zu tun, was sie tun müssen um an ihr Ziel zu gelangen.

Die einen indem sie sich in ihre Traumwelt beamen und sagen es ist alles glitzernd und wundervoll (funktioniert auch bis zu einem gewissen Grad), die anderen eben auf andere Weise. Aber eins steht fest: letztendlich ist das Ziel lediglich ein positives Gefühl zu erschaffen, denn das ist die größte Quelle der Motivation – es ist Liebe. <3

Ich selbst bin gerade noch sehr fleißig am austesten was für mich am besten funktioniert. Denn darauf kommt es am Ende des Tages an. Dass DU glücklich mit deinem Leben bist. Und niemand anderes. Egal wie. Also scheiß doch drauf was die Leute denken. 😀

Gefühle an sich sind theoretisch kein Hexenwerk. Deshalb kannst du mit positivem Denken ja auch so unendlich viel bewirken.

Denn ein Gedanke erschafft ein Gefühl und dieses initiiert wiederum eine Handlung oder Unterlassung – funktioniert in beide Richtungen.

Aber wenn du dich einfach kacke fühlst weil du einen Grund dazu hast, kannst du Affirmationen vor dich hin plappern und dir vorstellen, wie toll doch alles ist, so viel du willst, manchmal funktioniert es beim besten Willen einfach nicht.

Ich habe gerade in den letzten Monaten so oft damit gekämpft, dass ich mich einfach nicht aufraffen konnte.

 

Aber auch da hat Mark Manson bei mir mit seinem Buch extrem gute Arbeit geleistet.

Er hat den Spieß einfach umgedreht und aus einer Motivationstraumwelt a la the secret einfach mal „JUST DO IT!“ gemacht.

Und so wurde aus Gedanke (Inspiration) führt zu Emotion (Motivation) führt zu Handlung (Aktion)

  • Inspiration
  • Motivation
  • Aktion

einfach mal :

  • Aktion
  • Motivation
  • Inspiration

Soll heißen:

Mach halt einfach. Dadurch, dass du es tust, aktivierst du dein Belohnungssystem im Hirn und das führt zu einer positiven Emotion, die dich motiviert. Daraufhin bekommst du Lust weiter zu machen und erhältst Inspiration.

Und dieser Ansatz hat mir persönlich extrem weiter geholfen, gerade was das Schreiben angeht. Kombiniert mit dem Gedanken: Hey, es ist nur ein Gefühl, es geht vorbei. Genau wie Hunger oder Appetit auf Süßigkeiten. Einfach machen, einfach schreiben. Der Erfolg liegt in der Summe der positiven Gewohnheiten, nicht in der Qualität jeder einzelnen Handlung. Stetig ein wenig ist besser als nichts.

„200 words a day“ – lautete das von Manson in seinem Buch zitierte Erfolgsgeheimnis eines erfolgreichen Autoren. Aus 200 wurden dann 2000 und mehr. Ob er sich danach fühlte zu schreiben, oder nicht. Er etablierte einfach diese kleine Gewohnheit in seinen Tagesablauf und zelebrierte massive Erfolge aufgrund von Hunderten veröffentlichten Werken.

 

Perfektion. 

Eine letzte Sache, die uns oft davon abhält einfach loszulegen oder weiter zu machen, ist das Streben nach Perfektion. Ich habe oft echt keine Inspiration um etwas zu schreiben und bevor ich dann irgendeinen Müll herunter tippe lasse ich es lieber gleich.

Genauso ging es mir nämlich auch am Anfang von diesem Post aber ich habe mir Mansons Rat zu Herzen genommen und einfach geschrieben. Auch wenn ich im Großen und Ganzen nicht wirklich zufrieden bin mit dem Ergebnis. Ich bin professionelle Perfektionistin aber das zerstört oft mehr als dass es bietet.

Und hier kommt mal wieder mein Freund Steve Jobs ins Spiel (ich bekomme das Zitat nicht ganz zusammen aber die Kernaussage passt):

Wenn dein Produkt absolut perfekt ist , in dem Moment wo du es heraus bringst / veröffentlichst, dann hast du es zu spät veröffentlicht. 

Soll schlicht und ergreifend heißen:

Ganz oft verbauen wir uns Chancen und lassen etwas lieber ganz weil wir nicht das Gefühl haben, dass es gut genug ist. Wir denken selbst nicht gut genug zu sein. Dabei werden wir nur gut indem wir einfach starten und uns/ unser Produkt / Performance immer wieder und weiter verbessern .

Hauptsache erstmal starten, perfektionieren kann man hinterher immer noch.

Zitat Matthew Hussey: Dont let the perfect be the enemy of the good.

Und somit beende ich diesen nicht perfekten Post etwas verfrüht und werde später noch an der Perfektion arbeiten weil ich jetzt ein bisschen Lombok erkunde und ihn unbedingt schon veröffentlicht haben möchte. 😛

So, Moral von der Geschicht: Mach halt einfach.

Und jetzt geh und tu, was du zu tun hast, auch wenn es sich grad mal KACKE anfühlt. Ist halt so, geht aber vorbei.

Also schreib deine Liste, mach deine Calls, koch dein gesundes Essen, zieh die Laufschuhe an und geh Sport machen. Jetzt.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag ! <3

 

 

 

 

 

 

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Hi, ich heiße Dajana und habe meinen sicheren Job als Polizistin in Frankfurt aufgegeben, um meine Träume zu leben. Nachdem ich ein bisschen um die Welt gereist bin lebe ich mittlerweile auf Bali, wo ich mein Onlinebusiness aufbaue, Yoga mache und surfe. :)

Meine Mission ist es Menschen dazu inspirieren ihre Bestimmung zu finden und das Leben ihrer Träume zu kreieren.

Tägliche Einblicke aus meinem Leben bekommst du auf Instagram.

Jeden SONNTAG gibt es auf meinem Facebookprofil ein LIVE WEBINAR.

Viel Spaß beim Lesen und Namaste. <3

Schöne Haut in 21 Tagen!

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