trigger

Chill, das is’n Trigger, Digger !

 

Trigger : Wie du dein Leben regelst damit auch bei dir mal läuft.

„Never waste a good trigger.“

Was so viel bedeutet wie: verschwende niemals einen guten Trigger.

Ein Satz, den meine liebe Freundin und Yogalehrerin Keli einmal während einer ihrer Klassen fallen ließ, der mich nicht mehr los gelassen hat.

Als Menschen tendieren wir dazu, dem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen.

Sobald wir etwas ausgesetzt sind, das uns entweder weh tun könnte oder in der Vergangenheit weh getan hat, springt als natürliche Reaktion unseres Körpers ein Alarmsystem an, das uns sagt: ACHTUNG, da kommt was! REAGIERE! SOFORT!!!

Das sympathische Nervensystem wird aktiviert, wir erleben STRESS und fallen somit automatisch in eines der folgenden Verhaltensmuster:

Fight, flight, freeze.

Wir bekämpfen die Ursache (fight) oder rennen vor ihr weg (flight). Manchmal verfallen wir auch in Schockstarre und sind komplett unfähig uns nur irgendwie zu rühren (freeze).

Der Körper und das Gehirn sind ja ziemlich schlau, sodass dieses System durch Erfahrung programmiert wird. Wenn wir etwas nicht kennen und es uns aber nicht gut getan hat (Schmerz verursacht auf emotionaler oder körperlicher Ebene), dann wird diese Sache als „gefährlich“ abgespeichert und das Alarmsystem schlägt sofort aus, sobald sich etwas ereignet, das auch nur ansatzweise Ähnlichkeit mit dem hat, was wir damals erlebt haben. Unser Körper will uns ja beschützen um somit unser Überleben zu sichern.

Das führt oft dazu, dass es zu Fehlprogrammierungen kommt. Wir haben zum Beispiel etwas erlebt, was objektiv gesehen gar nicht schlimm war, wir es aber aufgrund eines Missverständnisses als schlimm wahrgenommen haben und es uns emotional extrem weh getan hat, weshalb wir dann unterbewusst eine massive Angst davor entwickelt haben, die uns von nun an kontrolliert.

Je größer der Schmerz, je intensiver das Gefühl, desto stärker und nachhaltiger ist die Programmierung. Und desto schneller und öfter schlägt das Alarmsystem auch aus.

Das ist wie wenn eine Maus über frische Erde läuft und neben ihr ein Elefant. Der Elefant ist groß und schwer und hinterlässt deshalb einen tiefen Abdruck. Dieser Abdruck ist die Programmierung. Einen Elefanten siehst du natürlich schon von viel weiter weg als eine Maus und wenn du sehr große Angst vor ihm hast kommt dann noch dazu, dass du alles, was auch nur ansatzweise die Form eines Elefanten hat – und es es auch nur ein Schatten – nimmst du dann schon als potenzielle Gefahr wahr. Allzeit bereit zu reagieren um dein Überleben zu sichern.

Somit führt Fehlprogrammierung führt dazu, dass wir in einer unangebrachten und unverständlichen Art und Weise auf gewisse Situationen reagieren. Situationen, in denen im Grunde genommen gar nichts Schlimmes passiert ist, die uns aber innerlich irgendwie komplett ausflippen lassen. Du siehst einen großen Schatten und bekommst komplett die Krise weil du unterbewusst denkst, es sei der Elefant.

Solche Situationen nennen sich Trigger. Ein Trigger löst eine Erinnerung in dir aus und somit eine Reaktion, die für dich nicht kontrollierbar scheint. Und dann kämpfst du, rennst weg oder erstarrst.

Wenn du kämpfst, kann es sein dass es sich darin äußerst, dass du komplett an die Decke gehst obwohl dafür gar kein Grund besteht. Oder eine Panikattacke bekommst.

Wenn du weg rennst, kann es sich in Form von ABLENKUNG äußern – du verfällst in Übersprungshandlungen, die das unangenehme Gefühl überdecken. Für viele von uns ist es zum Beispiel das Essen. Wir greifen zu Süßigkeiten und co. obwohl wir gar keinen Hunger haben. Dadurch werden gewisse Botenstoffe im Gehirn ausgeschüttet, die uns kurzfristig ein gutes Gefühl geben. Beruhigen. Ablenken. Allerdings nur, bis der letzte Bissen verschluckt ist.

Das gleiche funktioniert natürlich auch mit allen anderen exzessiven Handlungsweisen, die wir uns angeeignet haben um mit einer unangenehmen Situation klar zu kommen. Dazu gehören insbesondere alle Suchterscheinungen (Handy, Sport, Aufmerksamkeit, Sex, Arbeit, etc.), Kontrollzwänge und Ticks.

Wenn du erstarrst bist du zu gar nichts mehr in der Lage. Du hast das vielleicht schon einmal erlebt, wenn du einfach gar kein Wort mehr heraus bekommen hast.

So gut wie alle dieser schädlichen Programmierungen gehen auf Traumata zurück, die wir in der Kindheit erlebt haben, in der Regel ausgelöst durch ein Verhalten unserer Eltern bzw. anderer Familienmitglieder / Bezugspersonen, mit denen wir aufgewachsen sind.

Wenn wir ganz klein sind, funktioniert unser Körper im Überlebensmodus und wir sind auf Hilfe von außen angewiesen um zu überleben.

Unsere primären Bedürfnisse sind dann:

  • essen
  • schlafen

Das benötigt unser Körper und unser Gehirn um zu wachsen.

  • Liebe & Geborgenheit (von außen)

Liebe ist unser absolutes Grundbedürfnis und entscheidet darüber, wie groß der Dachschaden ist, den wir als Erwachsene haben. Und wenn deine Augen jetzt ganz groß werden und du dir denkst „wie BITTE?? WIR??“ dann muss ich dich leider kurz darauf hinweisen, dass es gar keinen Weg drum herum gibt. Niemand kommt hier ohne Fehlprogrammierung davon, erst Recht nicht wenn du in Deutschland aufwächst. Aber dank modernen Erkenntnissen können wir das alles richten. Es gibt also noch Hoffnung für dich. 😀

Für mich Gott sei dank auch. Und alles, was ich auf meinem Weg so heraus finde gebe ich gerne in klar verständlicher Form weiter. So jetzt aber weiter im Text.

Die Seele und unser Unterbewusstsein ist schon vor der Geburt aktiv und benötigen eine stabile Basis um wachsen und sich entfalten zu können.

Dazu gehört die bedingungslose Liebe und Unterstützung einer Mutter sowie einer Vaterfigur. Das müssen nicht zwingend leibliche Eltern sein – obwohl das natürlich der Optimalfall ist – wichtig ist jedoch die Qualität und die Quantität des liebevollen, verständnisvollen und fördernden Einwirkens.

In der Regel haben die Eltern heutzutage aber selbst nicht so den Dreh raus und können eben nur das an ihre Kinder weiter geben, was sie für richtig halten. Was nicht unbedingt das ist, was richtig ist. Es ist eben das, was sie selbst gelernt haben. Und so nimmt die ganze Misere seinen Lauf und die Mutter / der Vater / ein anderes Familienmitglied geben ihre Fehlprogrammierung durch gewisse Verhaltensweisen an das Kind weiter.

Das Kind wird dadurch verletzt und hat dann am Ende genau die gleichen Probleme, wodurch es im inneren immer ein verwundetes Kind bleibt. Da wir nun aber in einer streng kontrollierten Gesellschaft leben und uns genau vorgeschrieben wird wie wir uns als „Erwachsene“ zu verhalten haben passen wir uns im Außen an das an, was uns auferlegt wird – abgesehen von den gelegentlichen Ausrastern oder „Bewältigungsstrategien“, die wir entwickeln um dieses Leben irgendwie meistern zu können ohne komplett durchzudrehen.

Die Stimme im Inneren wird dann aber immer lauter, das Kind weint und schreit und will geheilt werden und wir begegnen immer mehr und mehr Triggern – die Situationen, die die alten Wunden wieder aufreißen und uns noch mehr leiden lassen. Alles nur ein Appel vom Leben an uns mal näher hinzuschauen.

Aber es sagt uns ja keiner wie es funktioniert, bis dann mal ein kleines Blondinen daher kommt und sagt NÖ, seh ich gar nicht mehr ein! und sich dem Geheimnis des Lebens und der menschlichen Psyche auf die Spur macht.

Diese Fehlprogrammierungen kann man sich ungefähr so vorstellen wie Stachel im Fuß. Stell dir vor, du trittst auf einen Seeigel und der Stachel bleibt drin, weil du zu viel Angst hast vor dem Schmerz, den es mit sich bringt ihn zu entfernen.

Jedes Mal, wenn du jetzt einen Schritt machst, bohrt sich der Stachel tiefer hinein und du spürst den Schmerz. Der Schritt ist der Trigger. Und der Schritt ist nicht daran Schuld, dass es weh tut. Du bist daran Schuld, weil du nicht hin schaust und den Schmerz nur betäubst oder einfach eine andere Stelle im Fuß belastest. Aber mit jedem Schritt dring der Stachel ein bisschen tiefer in den Fuß ein, bis er irgendwann auf den Knochen stößt und sich entzündet. Dann kannst du gar nicht mehr auftreten, den Fuß nicht mehr benutzen. Das ganze geht dann so lange, bis du dich entscheidest, den Stachel zu entfernen – je früher , desto besser.

Je früher du den Schmerz in Kauf nimmst, desto kleiner wird es. Desto leichter ist es ihn zu entfernen. Deshalb ist der Schmerz an sich eine gute Sache. Er zeigt dir, wo du schauen musst. Er zeigt dir, welches Muster dich gerade quält und vor Schmerz zusammen zucken lässt.

Deshalb solltest du niemals einen guten Trigger verschwenden. Weg laufen. Nicht hinschauen.

Nimm deinen Mut zusammen und sieh hin. Und dann zieh den Stachel. Auch wenn es weh tut und blutet. Nur so kannst du heilen.

Und demnächst gibts dann noch ein paar mehr „deep wisdom“ Infos. Wie der Stachel aussieht und wie du ihn entfernst.

Damit wir alle happy & free sind.

#Namaste ihr Steckdosen.

 

 

 

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Hi, ich heiße Dajana aka Tinkerbell. :D

Ich habe meinen "sicheren" Job als Polizistin in Frankfurt aufgegeben, um meine Träume zu leben. Nachdem ich 2 Jahre allein um die Welt gereist bin lebe ich mittlerweile abwechselnd in Frankfurt, New York, Kalifornien und auf Bali, wo ich an meiner Musical Karriere arbeite. :)

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In diesem Blog dokumentiere ich meine eigene Reise zum großen Glück und teile meine Gedanken & Gefühle (sowie Tipps & Tricks) mit meiner Leserschaft - in guten und in schlechten Zeiten. Denn Erfolg ist kein Glück. Er kostet Blut, Schweiß und jede Menge Tränen. Es gibt nur keiner zu. Aber es lohnt sich. Also glaub an dich, zieh durch und leb deinen Traum. :)

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